Jeder kennt das. Ein Klient erzählt über seine Situation. Du hörst zu und denkst nach 10 Minuten: er bräuchte ja nur dies zu tun oder das zu lassen, dann hätte er vermutlich das Problem nicht.
Denken ist das eine. Sagen etwas ganz anderes. Da packen wir möglicherweise Tipps und Ratschläge für den Klienten aus: „Also du musst jetzt nur….“ und bieten Lösungen an.
Sätze, die ich immer wieder in der Praxis höre:
❓Ich dachte, ich entlaste sie mal und schlage vor, wir machen das so….
❓Sie müssen einfach nur etwas mehr mitmachen….
❓Ich kümmere mich darum….
❓Ich sage ihnen, meine Lösung wird funktionieren….
❓Seien sie doch einfach offener….
❓Ich hab da schon einen Plan, wie es ihnen besser geht mit der Situation…
❓Eigentlich ist die Situation gar nicht so schwierig, wie sie denken…
❓Seien sie einfach etwas taffer….
❓Es wäre dumm von ihnen, es nicht zu tun….
Was denkst du? Hat das noch was mit professioneller Beratung, Begleitung und Unterstützung zu tun? Wie direktiv sollte ein Couch sein?
Meine Sichtweise:
❗ Daher lieber fragen statt sagen! Wir brauchen keine Lösung für das Problem des Klienten. Wir unterstützen ihn beim Entdecken seiner eigenen Lösung.
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